Du siehst eine Website. Dahinter steckt ein Zusammenspiel aus
Netzwerken, Servern und Datenbanken. Schauen wir gemeinsam hinein.
Hosting bedeutet: Die Inhalte und Schnittstellen, die mit deiner Website verbunden
sind, werden auf einer geeigneten Infrastruktur bereitgestellt. Diese nimmt Anfragen
entgegen und stellt die benötigten Inhalte und Funktionen über das Internet bereit.
Besucher → Internet → Hosting-Infrastruktur → Website. Die
Antwort reist zurück zum Browser, der daraus die Seite darstellt.
Vier Stationen, die bei einem
Website-Aufruf zusammenspielen.
01 / ZWEI HOSTINGMODELLE
Zwei Wege. Eine professionelle Website.
Wir können Infrastruktur individuell verwalten oder auf einen externen Hostinganbieter
setzen. Entscheidend ist, was dein Projekt braucht – kein Modell ist automatisch
sicherer oder besser.
VARIANTE AAusgewählt
Dein eigener Spielraum.
Privates Hosting · individuell verwalteter Server
Besucher
Internet
HeyDesign-verwalteter Server
Website
Für dynamische
FunktionenBackend ↔ eigene
DatenbankVerwaltung und Absicherung werden vereinbart.
Individuell konfigurierte Infrastruktur, deren technischen Betrieb
HeyDesign nach Vereinbarung übernehmen kann.
Das ermöglicht es
Individuelle Serverkonfiguration
Flexible Backends und eigene Datenbanksysteme
Direkte technische Verwaltung
Das braucht es
Wartung und Sicherheitsupdates
Organisierte Backups und Monitoring
Klare Betriebsverantwortung; Verfügbarkeit hängt von der Infrastruktur ab
VARIANTE BAusgewählt
Eine Plattform als Basis.
Externes Hosting · z. B. Netlify oder ein vergleichbarer Anbieter
Besucher
Internet / CDN
Externe Hostingplattform
Website
Für dynamische
FunktionenWebsite ↔ API / Backend
↔ DatenbankdienstZusätzliche
Dienste und deren Kosten berücksichtigen.
Ein CDN ist ein verteiltes Auslieferungsnetz. Es kann Inhalte von Servern
näher am Besucher bereitstellen.
Das erleichtert es
Weniger eigene Infrastrukturverwaltung
Automatisierte Deployments und häufig integriertes CDN
Einfaches Hosting statischer Websites
Das gilt es zu prüfen
Anbieterabhängige Preise, Nutzungslimits und Skalierung
Plattformgrenzen und zusätzliche Dienste für dynamische Funktionen
Datenstandorte und Datenschutz im Einzelfall
Individuell verwaltet: mehr
Gestaltungsspielraum bei der Infrastruktur, verbunden mit eigener technischer
Betriebsverantwortung.
„Privat verwaltet“ beschreibt die Verwaltung, nicht die Sichtbarkeit:
Eine öffentliche Website auf einem solchen Server ist ebenfalls über das öffentliche
Internet erreichbar.
Beide Modelle im direkten Vergleich
Was sich in Betrieb und Verantwortung unterscheidet
Thema
Individuell verwaltet
Externer Hostinganbieter
Infrastrukturverwaltung
HeyDesign bzw. vereinbarter Betreiber
konfiguriert die Umgebung.
Der Anbieter verwaltet die Plattform;
Projektkonfiguration bleibt erforderlich.
Wartungsaufwand
Server, Betriebssystem und Anwendung müssen
betreut werden.
Weniger Serververwaltung; Anwendung und
eingebundene Dienste benötigen weiter Pflege.
Flexibilität
Weitreichende Konfiguration innerhalb der
gewählten Infrastruktur.
Abhängig von unterstützten Laufzeiten, Funktionen
und Plattformgrenzen.
Datenbankintegration
Eigene Datenbank oder externer
Datenbankdienst möglich.
Angebundener Datenbankdienst oder zusätzliche
Backend-Umgebung, je nach Plattform.
Skalierung
Kapazitäten und Anpassungen werden geplant
und eingerichtet.
Möglichkeiten und Grenzen richten sich nach
Produkt und Tarif.
Anbieterabhängigkeit
Abhängigkeit von Infrastruktur-, Domain- und
gegebenenfalls Softwareanbietern.
Zusätzlich Abhängigkeit von Plattformfunktionen
und deren Nutzungsmodell.
Laufende Kosten
Infrastruktur, Betrieb und gegebenenfalls
Lizenzen separat kalkulieren.
Tarife, Verbrauch und zusätzliche Dienste separat
prüfen.
Verantwortlichkeiten
Updates, Monitoring, Backups und
Wiederherstellung ausdrücklich vereinbaren.
Aufgaben zwischen Anbieter, HeyDesign und Kunde
klar aufteilen.
02 / VOM FORMULAR ZUR ANTWORT
Was passiert eigentlich hinter deiner Website?
Ein Besucher sendet eine Nachricht. Der Webserver nimmt die Anfrage entgegen, das
Backend prüft sie und speichert sie gegebenenfalls in einer Datenbank. Erst danach
bestätigt es die Verarbeitung.
BEISPIEL EINER DYNAMISCHEN
ANWENDUNGNur eine visuelle Simulation
BrowserFrontend / BeispielanfrageHTTPS
WebserverAnfrage weiterleitenAPI-Anfrage
Node.js-APIEingaben prüfenSpeichern / lesen
PostgreSQLDatensatz verwalten
↩
Antwort zurück: PostgreSQL → API → Webserver → Browser. Der Browser greift nicht
direkt auf die Datenbank zu.
Fiktiver Datensatz DEMO-01 ·
„Beispielanfrage“In der Darstellung gespeichert
Das Backend ist die Verarbeitung hinter der Oberfläche;
die API ist seine Schnittstelle. Dieses Schaubild erklärt einen möglichen Ablauf – nicht
die tatsächliche Speicherung jedes Formulars auf dieser Website.
EINMAL SELBST AUSPROBIEREN
Eine Anfrage. Sechs kleine Schritte.
Keine echten Eingaben, keine Übertragung und keine Datenbankverbindung. Die
Beispieldaten existieren nur in dieser Darstellung und verschwinden beim Zurücksetzen
oder Neuladen.
Bereit
für eine fiktive Beispielanfrage.
01
Beispielanfrage absenden
Der Besucher sendet ein fiktives Kontaktformular. Im echten Fall schützt HTTPS
die Verbindung.
02
Webserver erreichen
Der Webserver nimmt die Anfrage an und leitet sie an die Anwendung weiter.
03
Eingaben prüfen
Das Backend prüft Pflichtangaben, Format und zulässige Inhalte.
04
Datensatz speichern
In diesem Beispiel legt PostgreSQL die geprüfte Anfrage strukturiert ab.
05
Verarbeitung bestätigen
Die Datenbank bestätigt das Speichern. Die API erzeugt eine passende Antwort.
06
Erfolgsmeldung anzeigen
Der Browser zeigt die Bestätigung. Speichern bedeutet nicht automatisch, dass
auch eine E-Mail zugestellt wurde.
03 / INFORMATIONEN, DIE ZUSAMMENGEHÖREN
Eine Datenbank ist mehr als eine Tabelle.
Stell dir ein gut organisiertes digitales Archiv vor. PostgreSQL ist ein relationales
Datenbankmanagementsystem: Es verwaltet strukturierte Informationen und Beziehungen,
damit eine Anwendung sie gezielt speichern, verknüpfen und wiederfinden kann.
Wähle einen fiktiven Kunden und entdecke seine Projekte und Anfragen.
Jede Kunden-ID verbindet einen
Kunden mit seinen Projekten und Anfragen. Alle Daten hier sind frei erfunden.
Primärschlüssel PK
Die eindeutige Kennung eines Eintrags – wie eine Archivnummer. In der Kundentabelle
ist das die Kunden-ID.
Fremdschlüssel FK
Der Verweis auf einen anderen Eintrag. Die Kunden-ID im Projekt zeigt, zu welchem
Kunden es gehört. Die Datenbank kann diese Zuordnung prüfen.
04 / BAUSTEINE MIT KLAREN AUFGABEN
Die Technik hinter HeyDesign.
Die Portfolio-Seiten bestehen aus HTML, CSS und JavaScript. Für Anwendungen kommen
weitere Bausteine hinzu. Nicht jedes Projekt braucht eine Datenbank oder einen Login –
die Technik folgt deinem Vorhaben.
FRONTEND
HTML · CSS · JavaScript
Struktur, Gestaltung und Bedienung im Browser. Diese Website nutzt die drei Bausteine
direkt, ohne dass für jede Seite eine Datenbank nötig ist.
WEBSERVER
Microsoft IIS
Die Bereitstellung ist für IIS auf Windows Server vorbereitet. Der Webserver liefert
Dateien aus und kann API-Anfragen an eine Anwendung weiterleiten.
BACKEND
Node.js
Verarbeitet Anfragen, prüft Eingaben und führt Anwendungslogik aus. Im STAY-Projekt
gibt es dafür ein Node.js-Backend; der Kundenbereich bindet eine separate API an.
DATENBANK
PostgreSQL
Speichert zusammengehörige Anwendungsdaten strukturiert. STAY kann mit einer
PostgreSQL-Anbindung betrieben werden; seine öffentliche Demo verarbeitet keine echten
Buchungen.
AUTHENTIFIZIERUNG
Firebase Authentication
Der Kundenbereich bindet Firebase für die Anmeldung ein. Ein Identitätsnachweis
zeigt, wer angemeldet ist. Das Backend muss zusätzlich prüfen, auf welche Daten diese
Person zugreifen darf.
DEPLOYMENT
GitLab CI/CD
Die eingerichtete Pipeline prüft ein Auslieferungspaket und bereitet die
Bereitstellung auf IIS vor. So lassen sich Änderungen nachvollziehbar und wiederholbar
veröffentlichen.
SO KÖNNEN DIE BAUSTEINE
ZUSAMMENSPIELENArchitekturbeispiel
BrowserOberfläche
IIS-WebserverHTTPS und Weiterleitung
Node.js-APIPrüfung und Logik
PostgreSQLAnwendungsdaten
IDENTITÄT / SEPARATER WEG
Browser ↔ Firebase Authentication → Identitätstoken zurück zum Browser →
API
Die API muss das Token und die Zugriffsrechte prüfen.
Firebase-Anmeldung und Speicherung in PostgreSQL erfüllen unterschiedliche
Aufgaben.
Die Pipeline veröffentlicht Codeänderungen. Sie ist nicht Teil einer normalen
Besucheranfrage.
Die Grafik zeigt ein Architekturmodell für dynamische
Anwendungen. Eine einfache Portfolio-Seite benötigt diese zusätzlichen Dienste nicht.
Welche Bausteine eingesetzt werden, planen wir pro Projekt.
05 / BEWUSST BETREIBEN
Technik braucht Verantwortung.
Gute Infrastruktur besteht nicht nur aus Software. Entscheidend ist auch, wer sich um
Zugriffe, Updates, Datensicherung und den laufenden Betrieb kümmert.
01 / VERBINDUNG
Verschlüsselt unterwegs.
HTTPS nutzt TLS, um Daten auf dem Übertragungsweg zu verschlüsseln. Das schützt die
Verbindung zwischen Browser und Dienst, ersetzt aber keine sichere Verarbeitung auf
dem Server.
02 / ZUGRIFF
Der richtige Zugang.
Die Anmeldung prüft die Identität. Zugriffsrechte bestimmen, welche Inhalte jemand
sehen oder ändern darf. Geschützte Verwaltungsbereiche brauchen beide Prüfungen.
03 / DATENSICHERUNG
Auch an danach denken.
Backups helfen, Daten nach Fehlern oder Ausfällen wiederherzustellen. Speicherort,
Aufbewahrung, Intervalle und Wiederherstellungstests müssen vereinbart und tatsächlich
eingerichtet werden.
04 / WARTUNG
Im Betrieb dranbleiben.
Sicherheitsupdates, Funktionskontrollen und Monitoring helfen, Probleme zu erkennen
und zu beheben. Zuständigkeiten und Reaktionswege gehören zur Betriebsplanung.
ERKLÄRT IST NICHT AUTOMATISCH
EINGERICHTET
Diese Karten beschreiben allgemeine Maßnahmen. Welche davon tatsächlich umgesetzt
werden, hängt vom Hostingmodell, den eingesetzten Diensten und dem vereinbarten Umfang
ab. Backupintervalle, Verfügbarkeit, Datenschutzanforderungen und Betriebsleistungen
werden für dein Projekt konkret geklärt – sie sind keine pauschale Zusage dieser Seite.
06 / VON DER TECHNIK ZU DEINER IDEE
Was passt zu deinem Projekt?
Ein erster Anhaltspunkt – keine pauschale Empfehlung. Anforderungen, Datenschutz,
Budget und der gewünschte Betriebsaufwand entscheiden gemeinsam.
MÖGLICHE RICHTUNG
Schlank starten.
Für eine einfache Unternehmenswebsite kann externes
statisches Hosting gut passen. Eine separate Datenbank ist für reine
Informationsseiten oft nicht nötig.
DAS KLÄREN WIR
GEMEINSAM
Braucht das Kontaktformular einen zusätzlichen Dienst?
Wie werden Inhalte später aktualisiert?
Welche Anbieterbedingungen, Datenstandorte und laufenden Kosten passen?
Die endgültige Auswahl folgt der konkreten Anforderungsprüfung.
GEMEINSAM KLARHEIT
SCHAFFEN
Wir finden die passende technische Lösung.
Ob einfache Unternehmenswebsite oder individuelle Webanwendung – wir entwickeln eine
Lösung, die zu deinem Projekt passt. Transparent geplant, verständlich erklärt und
technisch durchdacht.