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HOSTING & TECHNOLOGIE / EINFACH VERSTEHEN

Deine Website
braucht ein Zuhause.

Du siehst eine Website. Dahinter steckt ein Zusammenspiel aus Netzwerken, Servern und Datenbanken. Schauen wir gemeinsam hinein.

Hosting bedeutet: Die Inhalte und Schnittstellen, die mit deiner Website verbunden sind, werden auf einer geeigneten Infrastruktur bereitgestellt. Diese nimmt Anfragen entgegen und stellt die benötigten Inhalte und Funktionen über das Internet bereit.

EIN WEBSITE-AUFRUFInteraktives Schaubild
  1. BesucherAdresse öffnen
  2. InternetAnfrage übermitteln
  3. Hosting-InfrastrukturInhalte ausliefern
  4. WebsiteIm Browser darstellen
Besucher → Internet → Hosting-Infrastruktur → Website. Die Antwort reist zurück zum Browser, der daraus die Seite darstellt.

Vier Stationen, die bei einem Website-Aufruf zusammenspielen.

01 / ZWEI HOSTINGMODELLE

Zwei Wege.
Eine professionelle Website.

Wir können Infrastruktur individuell verwalten oder auf einen externen Hostinganbieter setzen. Entscheidend ist, was dein Projekt braucht – kein Modell ist automatisch sicherer oder besser.

Welchen Weg möchtest du näher ansehen?
VARIANTE AAusgewählt

Dein eigener Spielraum.

Privates Hosting · individuell verwalteter Server

  1. Besucher
  2. Internet
  3. HeyDesign-verwalteter Server
  4. Website
Individuell konfigurierte Infrastruktur, deren technischen Betrieb HeyDesign nach Vereinbarung übernehmen kann.

Das ermöglicht es

  • Individuelle Serverkonfiguration
  • Flexible Backends und eigene Datenbanksysteme
  • Direkte technische Verwaltung

Das braucht es

  • Wartung und Sicherheitsupdates
  • Organisierte Backups und Monitoring
  • Klare Betriebsverantwortung; Verfügbarkeit hängt von der Infrastruktur ab
VARIANTE B

Eine Plattform als Basis.

Externes Hosting · z. B. Netlify oder ein vergleichbarer Anbieter

  1. Besucher
  2. Internet / CDN
  3. Externe Hostingplattform
  4. Website
Ein CDN ist ein verteiltes Auslieferungsnetz. Es kann Inhalte von Servern näher am Besucher bereitstellen.

Das erleichtert es

  • Weniger eigene Infrastrukturverwaltung
  • Automatisierte Deployments und häufig integriertes CDN
  • Einfaches Hosting statischer Websites

Das gilt es zu prüfen

  • Anbieterabhängige Preise, Nutzungslimits und Skalierung
  • Plattformgrenzen und zusätzliche Dienste für dynamische Funktionen
  • Datenstandorte und Datenschutz im Einzelfall

Individuell verwaltet: mehr Gestaltungsspielraum bei der Infrastruktur, verbunden mit eigener technischer Betriebsverantwortung.

„Privat verwaltet“ beschreibt die Verwaltung, nicht die Sichtbarkeit: Eine öffentliche Website auf einem solchen Server ist ebenfalls über das öffentliche Internet erreichbar.

Beide Modelle im direkten Vergleich
Was sich in Betrieb und Verantwortung unterscheidet
Thema Individuell verwaltet Externer Hostinganbieter
Infrastrukturverwaltung HeyDesign bzw. vereinbarter Betreiber konfiguriert die Umgebung. Der Anbieter verwaltet die Plattform; Projektkonfiguration bleibt erforderlich.
Wartungsaufwand Server, Betriebssystem und Anwendung müssen betreut werden. Weniger Serververwaltung; Anwendung und eingebundene Dienste benötigen weiter Pflege.
Flexibilität Weitreichende Konfiguration innerhalb der gewählten Infrastruktur. Abhängig von unterstützten Laufzeiten, Funktionen und Plattformgrenzen.
Datenbankintegration Eigene Datenbank oder externer Datenbankdienst möglich. Angebundener Datenbankdienst oder zusätzliche Backend-Umgebung, je nach Plattform.
Skalierung Kapazitäten und Anpassungen werden geplant und eingerichtet. Möglichkeiten und Grenzen richten sich nach Produkt und Tarif.
Anbieterabhängigkeit Abhängigkeit von Infrastruktur-, Domain- und gegebenenfalls Softwareanbietern. Zusätzlich Abhängigkeit von Plattformfunktionen und deren Nutzungsmodell.
Laufende Kosten Infrastruktur, Betrieb und gegebenenfalls Lizenzen separat kalkulieren. Tarife, Verbrauch und zusätzliche Dienste separat prüfen.
Verantwortlichkeiten Updates, Monitoring, Backups und Wiederherstellung ausdrücklich vereinbaren. Aufgaben zwischen Anbieter, HeyDesign und Kunde klar aufteilen.
02 / VOM FORMULAR ZUR ANTWORT

Was passiert eigentlich
hinter deiner Website?

Ein Besucher sendet eine Nachricht. Der Webserver nimmt die Anfrage entgegen, das Backend prüft sie und speichert sie gegebenenfalls in einer Datenbank. Erst danach bestätigt es die Verarbeitung.

BEISPIEL EINER DYNAMISCHEN ANWENDUNGNur eine visuelle Simulation
  1. BrowserFrontend / Beispielanfrage
  2. WebserverAnfrage weiterleiten
  3. Node.js-APIEingaben prüfen
  4. PostgreSQLDatensatz verwalten

Antwort zurück: PostgreSQL → API → Webserver → Browser. Der Browser greift nicht direkt auf die Datenbank zu.

Das Backend ist die Verarbeitung hinter der Oberfläche; die API ist seine Schnittstelle. Dieses Schaubild erklärt einen möglichen Ablauf – nicht die tatsächliche Speicherung jedes Formulars auf dieser Website.
EINMAL SELBST AUSPROBIEREN

Eine Anfrage.
Sechs kleine Schritte.

Keine echten Eingaben, keine Übertragung und keine Datenbankverbindung. Die Beispieldaten existieren nur in dieser Darstellung und verschwinden beim Zurücksetzen oder Neuladen.

Bereit für eine fiktive Beispielanfrage.

  1. 01
    Beispielanfrage absenden

    Der Besucher sendet ein fiktives Kontaktformular. Im echten Fall schützt HTTPS die Verbindung.

  2. 02
    Webserver erreichen

    Der Webserver nimmt die Anfrage an und leitet sie an die Anwendung weiter.

  3. 03
    Eingaben prüfen

    Das Backend prüft Pflichtangaben, Format und zulässige Inhalte.

  4. 04
    Datensatz speichern

    In diesem Beispiel legt PostgreSQL die geprüfte Anfrage strukturiert ab.

  5. 05
    Verarbeitung bestätigen

    Die Datenbank bestätigt das Speichern. Die API erzeugt eine passende Antwort.

  6. 06
    Erfolgsmeldung anzeigen

    Der Browser zeigt die Bestätigung. Speichern bedeutet nicht automatisch, dass auch eine E-Mail zugestellt wurde.

03 / INFORMATIONEN, DIE ZUSAMMENGEHÖREN

Eine Datenbank ist
mehr als eine Tabelle.

Stell dir ein gut organisiertes digitales Archiv vor. PostgreSQL ist ein relationales Datenbankmanagementsystem: Es verwaltet strukturierte Informationen und Beziehungen, damit eine Anwendung sie gezielt speichern, verknüpfen und wiederfinden kann.

Wähle einen fiktiven Kunden und entdecke seine Projekte und Anfragen.

01 / KUNDENID · eindeutig
Kunden · ausschließlich fiktive Beispieldaten
Kunden-ID Name E-Mail
Studio Beispiel [email protected]
Atelier Muster [email protected]
Werkstatt Demo [email protected]
Kunden.ID → Projekte.Kunden-IDKunden.ID → Anfragen.Kunden-ID

Jede Kunden-ID verbindet einen Kunden mit seinen Projekten und Anfragen. Alle Daten hier sind frei erfunden.

Primärschlüssel PK
Die eindeutige Kennung eines Eintrags – wie eine Archivnummer. In der Kundentabelle ist das die Kunden-ID.
Fremdschlüssel FK
Der Verweis auf einen anderen Eintrag. Die Kunden-ID im Projekt zeigt, zu welchem Kunden es gehört. Die Datenbank kann diese Zuordnung prüfen.
04 / BAUSTEINE MIT KLAREN AUFGABEN

Die Technik
hinter HeyDesign.

Die Portfolio-Seiten bestehen aus HTML, CSS und JavaScript. Für Anwendungen kommen weitere Bausteine hinzu. Nicht jedes Projekt braucht eine Datenbank oder einen Login – die Technik folgt deinem Vorhaben.

FRONTEND

HTML · CSS · JavaScript

Struktur, Gestaltung und Bedienung im Browser. Diese Website nutzt die drei Bausteine direkt, ohne dass für jede Seite eine Datenbank nötig ist.

WEBSERVER

Microsoft IIS

Die Bereitstellung ist für IIS auf Windows Server vorbereitet. Der Webserver liefert Dateien aus und kann API-Anfragen an eine Anwendung weiterleiten.

BACKEND

Node.js

Verarbeitet Anfragen, prüft Eingaben und führt Anwendungslogik aus. Im STAY-Projekt gibt es dafür ein Node.js-Backend; der Kundenbereich bindet eine separate API an.

DATENBANK

PostgreSQL

Speichert zusammengehörige Anwendungsdaten strukturiert. STAY kann mit einer PostgreSQL-Anbindung betrieben werden; seine öffentliche Demo verarbeitet keine echten Buchungen.

AUTHENTIFIZIERUNG

Firebase Authentication

Der Kundenbereich bindet Firebase für die Anmeldung ein. Ein Identitätsnachweis zeigt, wer angemeldet ist. Das Backend muss zusätzlich prüfen, auf welche Daten diese Person zugreifen darf.

DEPLOYMENT

GitLab CI/CD

Die eingerichtete Pipeline prüft ein Auslieferungspaket und bereitet die Bereitstellung auf IIS vor. So lassen sich Änderungen nachvollziehbar und wiederholbar veröffentlichen.

SO KÖNNEN DIE BAUSTEINE ZUSAMMENSPIELENArchitekturbeispiel
  1. BrowserOberfläche
  2. IIS-WebserverHTTPS und Weiterleitung
  3. Node.js-APIPrüfung und Logik
  4. PostgreSQLAnwendungsdaten
IDENTITÄT / SEPARATER WEG

Browser ↔ Firebase Authentication → Identitätstoken zurück zum Browser → API

Die API muss das Token und die Zugriffsrechte prüfen. Firebase-Anmeldung und Speicherung in PostgreSQL erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
VERÖFFENTLICHUNG / SEPARATER WEG

GitLab → CI/CD-Prüfung → Auslieferungspaket → Deployment

Die Pipeline veröffentlicht Codeänderungen. Sie ist nicht Teil einer normalen Besucheranfrage.
Die Grafik zeigt ein Architekturmodell für dynamische Anwendungen. Eine einfache Portfolio-Seite benötigt diese zusätzlichen Dienste nicht. Welche Bausteine eingesetzt werden, planen wir pro Projekt.
05 / BEWUSST BETREIBEN

Technik braucht
Verantwortung.

Gute Infrastruktur besteht nicht nur aus Software. Entscheidend ist auch, wer sich um Zugriffe, Updates, Datensicherung und den laufenden Betrieb kümmert.

01 / VERBINDUNG

Verschlüsselt unterwegs.

HTTPS nutzt TLS, um Daten auf dem Übertragungsweg zu verschlüsseln. Das schützt die Verbindung zwischen Browser und Dienst, ersetzt aber keine sichere Verarbeitung auf dem Server.

02 / ZUGRIFF

Der richtige Zugang.

Die Anmeldung prüft die Identität. Zugriffsrechte bestimmen, welche Inhalte jemand sehen oder ändern darf. Geschützte Verwaltungsbereiche brauchen beide Prüfungen.

03 / DATENSICHERUNG

Auch an danach denken.

Backups helfen, Daten nach Fehlern oder Ausfällen wiederherzustellen. Speicherort, Aufbewahrung, Intervalle und Wiederherstellungstests müssen vereinbart und tatsächlich eingerichtet werden.

04 / WARTUNG

Im Betrieb dranbleiben.

Sicherheitsupdates, Funktionskontrollen und Monitoring helfen, Probleme zu erkennen und zu beheben. Zuständigkeiten und Reaktionswege gehören zur Betriebsplanung.

ERKLÄRT IST NICHT AUTOMATISCH EINGERICHTET

Diese Karten beschreiben allgemeine Maßnahmen. Welche davon tatsächlich umgesetzt werden, hängt vom Hostingmodell, den eingesetzten Diensten und dem vereinbarten Umfang ab. Backupintervalle, Verfügbarkeit, Datenschutzanforderungen und Betriebsleistungen werden für dein Projekt konkret geklärt – sie sind keine pauschale Zusage dieser Seite.

06 / VON DER TECHNIK ZU DEINER IDEE

Was passt
zu deinem Projekt?

Ein erster Anhaltspunkt – keine pauschale Empfehlung. Anforderungen, Datenschutz, Budget und der gewünschte Betriebsaufwand entscheiden gemeinsam.

Wähle das Beispiel, das deiner Idee am nächsten kommt.
MÖGLICHE RICHTUNG

Schlank starten.

Für eine einfache Unternehmenswebsite kann externes statisches Hosting gut passen. Eine separate Datenbank ist für reine Informationsseiten oft nicht nötig.

DAS KLÄREN WIR GEMEINSAM
  • Braucht das Kontaktformular einen zusätzlichen Dienst?
  • Wie werden Inhalte später aktualisiert?
  • Welche Anbieterbedingungen, Datenstandorte und laufenden Kosten passen?

Die endgültige Auswahl folgt der konkreten Anforderungsprüfung.

GEMEINSAM KLARHEIT SCHAFFEN

Wir finden die passende
technische Lösung.

Ob einfache Unternehmenswebsite oder individuelle Webanwendung – wir entwickeln eine Lösung, die zu deinem Projekt passt. Transparent geplant, verständlich erklärt und technisch durchdacht.

Technische Begriffe bei den Herstellern nachlesen